Schule ist ein Ort

  • an dem alle willkommen sind, die Lehrenden wie die Lernenden in ihrer Individualität angenommen werden, die persönliche Eigenart in der Gestaltung von Schule ihren Platz findet

  • an dem Zeit gegeben wird zum Wachsen, gegenseitige Rücksichtnahme und Respekt voreinander gepflegt werden

  • dessen Räume einladen zum Verweilen, dessen Angebote und Herausforderungen zum Lernen, zur selbstständigen Auseinandersetzung locken

  • an dem Umwege und Fehler erlaubt sind und Bewertungen als Feedback hilfreiche Orientierung geben

  • wo intensiv gearbeitet wird und die Freude am eigenen Lernen wachsen kann

  • an dem Lernen ansteckend wird

    (aus: Zukunft der Bildung, Bildungskommission NRW 1995)

Unseren Vorstellungen liegt dieses Verständnis von Schule zugrunde; Schule ist Lern- und Lebensraum zugleich. 

Wir laden alle großen und kleinen Personen ein, unsere Schule mitzugestalten.

Elterncafé für unsere neuen Eltern

Mitgestaltung

Wir wollen nicht nur Ihre Kinder beim Schulstart unterstützen. Wir möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Themen:

  • Zwischen Vorfreude und Schulangst – Worauf freuen Sie sich? Was macht Ihnen noch Angst? Welche Fragen beschäftigen Sie?
  • Reif für die Schule? Was kann mein Kind schon, was muss es noch üben?
  • Schule heute – Arbeitsformen, Konzepte, Methoden in der Grundschule; wie lernen Kinder in der ersten Klasse
  • Wie unterstütze ich mein Kind am besten? Fördermöglichkeiten für zu Hause
  • Netzwerk Schule – Wo bekommt man welche Hilfe?

Termine:

  • Zeitgleich mit dem Schnupperkurs
  • Während der Schulzeit einmal monatlich
 

Der Förderverein

Der Förderverein der Lindgren Schule 1 wurde 1997 gegründet.

Maßgeblich war er an der Errichtung des Lindgren Hauses 1 beteiligt. Seit das Lindgren Haus 1 Teil der Offenen Ganztagsgrundschule und die AWO Träger geworden ist, hat sich der Förderverein vielmehr zum Ziel gesetzt, die Schulgemeinschaft zu fördern und über die Möglichkeiten der Stadt Waltrop hinaus zusätzliche Lehr- und Lernmittel zu beschaffen.

Fördervereine haben im Laufe der Zeit eine immer größere Bedeutung für die Schulen erlangt, da den finanziellen Mitteln des Schulträgers immer engere Grenzen gesetzt werden.

Mitgestaltung

Der Vorstand
Winifred Petersmann (hinten links)
– Vorsitzender
Michael Braun (vorne rechts)
– stellv. Vorsitzender
Tim Oldenburg (hinten rechts)
– Kassierer
Maria Neuhaus (hinten Mitte)
Jennifer Gogolin (vorne links) 
– Beisitzer

In der Vergangenheit wurden wichtige Projekte unterstützt, z.B.:                                                                

  • Aquarium für die Pausenhalle
  • CD-Player für jede Klasse                          
  • Bierzeltgarnituren für Klassen- und Schulfeste
  • Pausenspiele für die bewegte Pause                   
  • Lernprogramme für die Medienecke
  • Kinderbücher für die Klassenbücherei und für die Schülerbücherei
  • Musicalprojekt „Löwenkönig“
  • Präventionstheater „Mein Körper gehört mir“, „Nein-Tonne“
  • Groß-Spielgerät für den Schulhof
  • Unterrichtsmaterial für den Englischunterricht
  • T-shirts für die Klassen 1
  • Material für den Besentag
  • Preise für das Basketballturnier

Am Tag der Offenen Tür, bei der Einschulung, beim Besentag und beim Sportfest sorgt der Förderverein für Getränke und einen kleinen Imbiss.

Sie können den Förderverein unter folgender E-Mail-Adresse erreichen:
foerderverein@lindgren.schule

 

Im Schuljahr 2018/19 gehören dem erweiterten Vorstand an:
Winifred Petersmann, Vorsitzender
Michael Braun, stellvertretender Vorsitzender
Tim Oldenburg, Kassierer
Jennifer Gogolin und Maria Neuhaus, Beisitzer

 

Klassenpflegschaft

Schulpflegschaft

Schulkonferenz

Mindestens einmal im Jahr findet eine Klassenpflegschaftssitzung statt, spätestens 3 Wochen nach Unterrichtsbeginn.

Die/Der Vorsitzende lädt schriftlich zur Sitzung ein und leitet die Versammlung.

Die Sitzungen sind nicht öffentlich. Stimmberechtigt sind die Erziehungsberechtigten.

Es werden zwei Personen für den Vorsitz der Klassenpflegschaft gewählt.

Die Lehrerinnen der Klasse werden als beratende Personen eingeladen.

Thematisch geht es um die Dinge, die die einzelne Klasse betrifft, z.B. um Informationen zu den  Unterrichtsvorhaben und den Lernzielkontrollen, um Absprachen zu den Hausaufgaben oder um die Organisation von Klassenfesten.

Mindestens einmal im Jahr findet eine Schulpflegschaftssitzung statt, spätestens 5 Wochen nach Unterrichtsbeginn.

Die/Der Vorsitzende lädt schriftlich zur Sitzung ein und leitet die Versammlung.

Die/Der Vorsitzende der Klassenpflegschaft ist Mitglied der Schulpflegschaft und stimmberechtigt. Der/Die Stellvertreter/in kann nur beratend teilnehmen, ebenso wie die Schulleiterin. 

In der Schulpflegschaft berichtet die Schulleiterin über die räumliche und personelle Situation an der Schule, es wird über die Durchführung von Schulveranstaltungen beraten oder über wichtige Fragen wie die Schulwegsicherung diskutiert.

Außerdem werden noch fünf Personen als Mitglieder für die Schulkonferenz gewählt.

Die Schulkonferenz setzt sich im Verhältnis 1 : 1 : 0 (Lehrkräfte, Eltern, Kinder) zusammen, an der Lutherschule sind es 6 Lehrkräfte  und 6 Eltern. Die Vorsitzende der Schulpflegschaft ist automatisch Mitglied der Schulkonferenz.

Die Schulleiterin ist Vorsitzende, kein aber Stimmrecht, nur bei Stimmengleichheit.

Die Leiterin des Kinderhauses, die Vorsitzende des Fördervereins und die Vertreterin des Schulträgers können beratend teilnehmen.

Dreimal im Jahr tagt die Schulkonferenz und entscheidet als oberstes Gremium z. B. über die beweglichen Ferientage,  Maßnahmen zur Qualitätssicherung, die Einführung neuer Lehrwerke oder Art und Umfang der Hausaufgaben.

Die gewählten Eltern in den Mitwirkungsorganen Klassenpflegschaft, Schulpflegschaft und Schulkonferenz arbeiten vertrauensvoll mit dem Förderverein, dem Kollegium und den Mitarbeiterinnen im Lindgren Haus zusammen.

Projekte werden gemeinsam entschieden und gemeinsam vorbereitet.

Thematische Teams

Die Vorbereitung größere Veranstaltungen oder besonderer Projekte liegt in den Händen einer Arbeitsgruppe, bei uns nur TT (thematische Teams) genannt.

Ungefähr 3 bis 6 Personen planen, recherchieren, bereiten vor, führen durch und organisieren in Absprache mit der Schulleitung, dem Förderverein und der Schulpflegschaft.

Lehrkräfte, Eltern und auch außerschulische Mitarbeiter können die Arbeit in den TT`s unterstützen.

In der Vergangenheit haben sich Thematische Teams um die Einführung eines neuen Lehrwerkes für Mathematik, um die Einrichtung eines Snoezelenraumes, um das Musical Kunterbunt oder um die Umgestaltung des Schulhofes gekümmert.

Unser Klassenrat

Einmal in der Woche tagt in jeder Klasse der Klassenrat. In dieser Versammlung beraten, diskutieren und entscheiden die Schülerinnen und Schüler über selbstgewählte Themen: über die Gestaltung und Organisation des Lernens und Zusammenlebens in Klasse und Schule, über aktuelle Probleme und Konflikte, über gemeinsame Planungen und Aktivitäten.

Der Klassenrat fördert demokratisches Miteinander und Partizipation in der Institution Schule. Er ist das demokratische Forum einer Klasse.

Regeln für unser Klassenratsbuch

Ich schreibe keine Wörter in unser Buch, die beleidigen oder verletzen.

Wenn ich etwas in das Buch schreibe, schreibe ich auch meinen Namen dazu.

Ich lege das Klassenrats-Buch immer an den gleichen Platz zurück.

Wer nicht zur Klasse gehört, darf nicht im Klassenrats-Buch lesen oder schreiben.

Ich darf alles in das Buch schreiben, was ich im Klassenrat sagen möchte.

Regeln für die Durchführung

Begrüßung + Ich-fand-gut-Runde.   

Wir überprüfen die Beschlüsse.                             

Welche Anliegen gibt es heute?

Wir sprechen darüber und suchen eine Lösung.

Wir fassen die Beschlüsse zusammen.

 

Mitglieder sind die beiden Klassensprecher jeder Klasse und die Schulleiterin. Die einzige  Voraussetzung für das Gelingen ist das Prinzip der Freiwilligkeit, der Spaß und die Freude an einer Mitbeteiligung.
Wir tagen wöchentlich freitags in der ersten Stunde.
Wie im Klassenrat werden Kinder gewählt, die für die Durchführung der Sitzung Aufgaben übernehmen.
Wir wählen drei Kinder aus – jemanden der die Sitzung leitet, jemanden der als Zeitwächter fungiert und jemanden der das Protokoll schreibt.

                                           Kinderparlament

Was bringt uns das Kinderparlament?

Förderung der Gemeinschaft
Im Kinderparlament regeln die Schülerinnen und Schüler ihr Zusammenleben und vertiefen die Klassengemeinschaft.

Bildung von Kompetenzen
Im Kinderparlament trainieren die Schülerinnen und Schüler ihre Kommunikations- und Sozialkompetenz.

Lernen von Demokratie
Die Schülerinnen und Schüler lernen im Kinderparlament, selbst Demokratie zu gestalten.

Der Kinderparlament berät und beschließt über

  • Vorhaben zur Verbesserung des Zusammenlebens in der Schule, vor allem in Pausen und in der Freizeit

  • Termine und Gestaltung schulischer Höhepunkte und Wettbewerbe

  • Änderungen bei der zeitlichen Planung des Tagesablaufes

  • Termine und inhaltliche Gestaltung schulischer Projektwochen und –tage

  • geplante Vorhaben zur weiteren Gestaltung des Schulgebäudes und des Schulgeländes

     

In diesem Schuljahr wurden die „Regel des Monats“ sowie die „Aufgabe der Woche“ neu eingeführt und durch die Klassensprecher in den Klassen vorgestellt. Auf diese Weise wollen wir uns immer wieder an einzelne Regeln und Aufgaben, die das Schulleben schöner machen, erinnern. Die Auswahl der Regeln treffen die Lehrerinnen gemeinsam mit den Mitgliedern des Schülerparlaments.

 
 

Im Jahrgang 3 und im Jahrgang 4 findet regelmäßig im ersten Halbjahr ein Kindersprechtag statt. An zwei Tagen haben unsere Schüler die Gelegenheit mit ihrer Klassenlehrerin über ihre Hauptfächer, inklusive Englisch, ins Gespräch zu kommen. Nach dem Gespräch werden Ziele vereinbart, die es für das Kind zu erreichen gilt. In festgelegten Abständen überprüfen Kind und Lehrerin gemeinsam das Erreichen des festgelegten Zieles.

Warum ein Kindersprechtag?

  • Wir wollen mit dem Kind reden und nicht über das Kind.

  • Das Kind soll Verantwortung für das eigene Lernen übernehmen.

  • Das Kind soll als Lernpartner ernst genommen werden.